| Anonyme E-Mails versenden |
|
|
GrundsätzlichesE-Mails werden mit Hilfe von SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) versandt. Der Umfang des Protokolls und dessen Möglichkeiten sind in der RFC 821 festgehalten. SMTP transportiert die Daten im Klartext über den TCP Port 25. Dieser Umstand macht es sehr einfach E-Mails mit falsche Absenderdaten loszuschicken. Dazu wird lediglich ein Telnet Client gebraucht. SMTP-ServerAls erstes sucht sich der Fälscher ein SMTP Server. Das kann entweder ein Server sein der gar nicht gegen Fälschungen gesichert ist und auch E-Mails absendet die nicht von seinen eingetragenen Usern stammen. z.B. wenn der Server smtp.yyyy.de auch eine E-Mail verschickt bei der als Absenderadresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. eingetragen ist. Bei solchen Servern kann man eine x-beliebige Absenderadresse angeben. Leider gibt es noch viele solcher Server im Internet. Die andere Möglichkeit besteht darin den SMTP-Server des vermeintlichen Absenders zu benutzen. Will der Fälscher z.B. eine Nachricht abschicken die angeblich von Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. stammt, benutzt er direkt den SMTP-Server von firma.de . Um diesem Fall vorzubeugen sollte ein vernünftig konfigurierter E-Mail Server zumindestes ein SMTP after POP3 unterstützen. Bei SMTP after POP3 wird zunächst ein POP3 Login verlangt, ist dieser erfolgreich wird die IP-Adresse gespeichert und nur diese darf dann innerhalb eines begrenztes Zeitfensters auch eine E-Mail per SMTP versenden. Eine weitere Erhöhung der Sicherheit kann dadurch gewährleistet werden dass auch beim Versenden von E-Mail per SMTP eine Authentifizierung per Passwort verlangt wird. SMTP-VerkehrEine SMTP-Verbindung kann z.B. folgendermaßen aussehen:
Rückverfolgung der E-MailGrundsätzlich ist eine Rückverfolgung immer über die IP-Adresse möglich. Ganz einfach ist das natürlich wenn der Fälscher einen Mail Server benutzt hat der unter dem Einfluss des Geschädigten steht, z.B. den Unternehmensserver. In einem solchen Fall muss nur rausgefunden werden zu welchen Provider die entsprechende IP-Adresse gehört und von dem kann man zum Täter gelangen. |